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Warum eine Sturzprophylaxe in Ihrem Zuhause notwendig ist?

Unser Zuhause ist ein Raum der Sicherheit, ein vertrauter Rückzugsort, der uns Geborgenheit in einer vertrauten Umgebung voller Erinnerungen schenkt. Dennoch können uns auch in unseren eigenen 4 Wänden Stolper- und Sturzfallen zum Verhängnis werden. Ein Risiko, das besonders mit zunehmendem Alter steigt.

Laut einer Zusammenfassung der AOK zu „Expertenstandards in der Pflege“ zum Thema „Sturzprophylaxe“ können sich u.a. folgende Faktoren auf ein erhöhtes Sturzrisiko auswirken:

  • alltägliche Hilfsmittel (z.B. Schuhe, lange Beinbekleidung),
  • medikamentöse Nebenwirkungen (z.B. Schwindel),
  • Gefahren im Innenraum (z.B. schlechte Beleuchtung, steile Treppen, fehlende Halterungen, glatte Böden,  Stolpergefahr durch Teppiche etc.),
  • Gefahren im Außenbereich (z.B. Unebenheiten, fehlende Beleuchtung auf Gehwegen, keine Halterungen an Treppen im öffentlichen Raum oder etwa ungünstige Wetterverhältnisse wie Glatteis usw.),
  • Erkrankungen, die zu Behinderungen beim stabilen Gehen führen (z.B. Ohnmacht durch Unterzuckerung, Einschränkungen des Bewegungsapparates, Sehstörungen o.Ä.)

[Gemäß DNQP (=Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege)]

Zusätzlich lassen Koordinationsfähigkeit sowie Kraft mit zunehmendem Alter prinzipiell nach.

Doch gerade das Sicherheitsgefühl in den eigenen 4 Wänden trägt erheblich zu unserem Wohlbefinden, zur Selbstbestimmtheit sowie zu unserer Lebensqualität bei.
Deshalb ist es wichtig, die Risiken richtig einzuschätzen und hier entgegenzuwirken. Bereits kleine Veränderungen in unserem Umfeld schützen uns vor unnötigen Stürzen und geben uns die gewollte Sicherheit im Alltag zurück.

4 Maßnahmen für eine Sturzprophylaxe in Ihrem Zuhause

1. Anpassungen im Zuhause und in der alltäglichen Umgebung vornehmen

  • Beseitigen Sie Stolperfallen (z.B. Teppiche, erhöhte Türschwellen, Läufer oder Gegenstände, die nicht in Ihr unmittelbares Sehfeld fallen).
  • Bringen Sie Sicherheitshinweise (z.B. ein Schild) an gefährlichen Stellen an, wenn sich z.B. 1 Stufe zwischen den Raumübergängen befindet oder bringen Sie hier Rampen an, um das Sturzrisiko zu vermindern.
  • Sorgen Sie stets für gute Lichtverhältnisse.
  • Bringen Sie genügend Haltegriffe in Ihrem Zuhause an. Diese können in der Nähe von Stufen, Türschwellen, im Flur oder Bad sehr hilfreich sein und Sie beim sicheren Fortbewegen in Ihrem Zuhause unterstützen.
  • Achten Sie auf festes, bequemes sowie stabilisierendes Schuhwerk.
  • Verwenden Sie zur Unterstützung Mobilitätshilfen (z.B. Gehstock, Krücken, Rollatoren oder einen Treppenlift).
  • Überprüfen Sie Ihre Mobilitätshilfen regelmäßig auf eine korrekte Funktionsweise durch z.B. Wartungen und die richtige Anpassung an Ihre Haltung, Körpergröße und Ihr Gewicht.

2. Körperliche Prophylaxe vornehmen

    • Trainieren und stabilisieren Sie Ihren Körper, indem Sie gezielt Ihren Bewegungsapparat kräftigen durch:
    • Übungen zur Förderung des Gleichgewichtssinns (Balancetraining),
    • Bewegungstraining zur Stärkung der Muskulatur,
    • allgemeines „Aktivsein“ im Alltag.
      Bewegen Sie sich täglich und bleiben Sie fit. Hierzu lesen Sie auch mehr in unserem Artikel „Mit dem richtigen Treppenlift gesund und aktiv im Alltag bleiben“. Dass Bewegung im Alter wichtig ist und bei der Sturzprophylaxe helfen kann, bestätigt auch Klaus Möhlendick, Dipl. Sportwissenschaftler der BARMER:  

      “ Das A und O in der Sturzprophylaxe sind aber ausreichend Bewegung im Alltag sowie ein gezieltes und regelmäßiges Training, mit dem sich Kraft-, Balance- und Reaktionsvermögen der Betroffenen verbessern lassen. Auf diese Weise kann jeder Senior selbst etwas dafür tun, auch im Alter möglichst lange seine Unabhängigkeit zu behalten und das Risiko für Stürze zu reduzieren“.
      (Möhlendick, https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/newsletter-gesundheit-im-blick/sturzprophylaxe-1070572)

  • Lassen Sie außerdem Ihre Sehfähigkeit von einem Facharzt überprüfen. Unter Umständen kann eine Brille notwendig sein, damit Sie wieder scharf sehen.
  • Stärken Sie Ihren Körper durch die regelmäßige Einnahme von Vitaminen. Besonders das Vitamin D fördert u.a. den Knochen- und Gelenkaufbau.

3. Medikamentöse Effekte verhindern bzw. einschränken
Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten kann das Sturzrisiko erhöhen, wenn etwa Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Schwächeanfalle als Nebenwirkungen eintreten. Es kann z.B. helfen, in Abstimmung mit Ihrem Arzt gewisse Medikamente zu wechseln oder abzusetzen. Ist die Medikation zwingend notwendig, kann eine Umstellung der Einnahmezeiten evtl. helfen, sodass Nebenwirkungen erst eintreten, wenn Sie etwa zu Bett gehen. Auch hier sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen. Oft hilft es auch zu wissen, wann und wie oft Nebenwirkungen eintreten. Dann kann z.B. der Gang zur Treppe direkt nach der Medikamenteneinnahme aufgrund der zeitnah eintretenden Nebeneffekte vermieden werden.

4. Sturzprophylaxe bei demenzkranken Patienten
Das Sturzrisiko ist bei Demenzkranken erheblich höher. Demnach gilt es auch hier vorzusorgen. Es empfiehlt sich das zusätzliche Anbringen von Nachtlichtern. Gefährliche Schwellen und Stufen sollten zudem durch eine gute Beleuchtung, Warnschilder oder farbliche Markierungen hervorgehoben werden.

Erhalten Sie Unterstützung bei der Sturzprophylaxe

Wussten Sie, dass Sie von Ihrer Pflegekasse finanzielle Hilfe für die Sturzprophylaxe erhalten?
Personen mit Pflegegrad erhalten für nötige Umbaumaßnahmen im Eigenheim bis zu 4.000 € bezuschusst. Bei mehreren Pflegebedürftigen in einem Haushalt kann die Zuschusssumme bis zu 16.000 € betragen.

Nutzen Sie auch gerne unseren Zuschussrechner für Treppenlifte, der Ihre Fördersumme von der Pflegekasse für einen Treppenlift schätzt.

Machen Sie im Nachfolgenden einige Angaben zu Ihrer Treppensituation sowie zu Ihren Wünschen. Darauf basierend schätz der Rechner Ihre Zuschusssumme sowie den Treppenliftpreis: